Islamisches Zivilrecht der hanafitischen Lehre : Die zivilrechtliche Kodifikation des Qadrî Pâshâ (Leipziger Beiträge zur Orientforschung .31) (2013. 308 S. 210 mm)

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Auf der Grundlage der hanafitischen Rechtsliteratur erstellte der ägyptische Jurist Muhammad Qadrî Pâshâ eine zivilrechtliche Kodifikation, die erstmals im Jahre 1891 in Ägypten aus seinem Nachlass veröffentlicht wurde. Nach dem Muster der osmanischen Mecelle formulierte Qadrî Pâshâ einen Rechtstext, der schuld-, sachen- und verfahrensrechtliche Bestimmungen enthält. Für die neu gebildeten Rechtsschulen des Landes diente die Kodifikation als Orientierung hinsichtlich des islamischen Zivilrechts. Die späteren Zivilgesetzbücher einiger arabischer Länder wie Ägypten, Jordanien und Irak beziehen sich in einzelnen Regelungen auf den Text. Auch außerhalb der arabischen Welt wurde das Gesetzbuch eine wichtige Referenzquelle für das islamische Zivilrecht. Die Übersetzung folgt der ursprünglichen arabischen Textvorlage. In den Kommentaren und Erläuterungen werden sowohl die islamisch-rechtlichen Begriffe als auch die Besonderheiten der rechtlichen Systematik herausgearbeitet.

Der ägyptische Jurist Muhammad Qadrî Pâshâ erstellte eine Kodifikation zum hanafitischen Zivilrecht, die 1891 erstmals gedruckt wurde, mit wesentlichen Regelungen, die auch in den späteren Zivilgesetzbüchern islamischer Länder Berücksichtigung fanden. Diese Übersetzung folgt dem arabischen Text und stellt zentrale islamisch-rechtliche Termini dar.

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