In seinem Buch geht Richard Shusterman den vielfältigen Formen nach, in denen wir Erfahrungen der Leiblichkeit machen. Diese Erfahrungen sind nicht auf den in der Philosophie traditionell eng bestimmten Bereich der Ästhetik beschränkt, sondern stellen ein konstitutives Merkmal sowohl der populären Kunst als auch der Alltagskultur und des Lebensstils dar. Teil I: Formen ästhetischer Erfahrung 1. Am Ende ästhetischer Erfahrung 2. Unterhaltungen 3. Affekt und Authentizität im Country-Musical 4. De urbane Ästhetik der Abwesenheit 5. Tatort: Kunst als Dramatisierung Teil II: Somästhetik und Lebensstil 6. Somästhetik: Vorschlag einer Disziplin 7. Die somatische Wende in der heutigen Kultur 8. Selbstbildung zwischen Kulturen 9. Genialität und das Paradox der Selbststilisierung Robin Celikates, Dr. phil., lehrt Politische Theorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. "Seine Somaästhetik ist ein Versuch, den ursprünglichen Impuls, der Menschen dazu brachte, Kunstwerke zu schaffen, in das Leben zu reintegrieren. Statt das Vergnügen zu verdammen, sollten wir es schätzen [...]." Rainer Unruh in: Auskunft, Dezember 2007