§06§§Die Handbuchreihe vermittelt Wissen über sprachliche Zusammenhänge in prägnanter Form. Dabei geht sie von den sprachlichen Phänomenen selbst aus, nicht von linguistischen Teildisziplinen. Neben systematischen Beschreibungen von Laut und Gebärde bis zum Diskurs werden historische, soziale und multimodale Konstellationen von Sprache behandelt, auch ihre Stellung in zentralen Wissensdomänen und Handlungsfeldern der Gesellschaft. §§ §15§§Sprache ist nicht nur Gegenstand linguistischer Reflexion. Auch außerhalb der Sprachwissenschaft werden Sprache, Sprachwandel und Sprachgebrauch vielfach thematisiert, diskutiert und bewertet. Das Handbuch Sprache im Urteil der Öffentlichkeit bietet einen Überblick über die Themen, Gegenstände und Kontroversen, die Erkenntnisverfahren und die Geschichte nichtlinguistischer Sprachreflexion sowie einen Einblick in sprachwissenschaftliche Theorien und Methoden ihrer Analyse und Beschreibung.§Das Handbuch stellt dabei Theorien und Konzepte linguistischer Reflexivität (wie Metapragmatik, Sprachideologie, Sprachkritik) vor, es führt in Methoden der Sprachreflexionsanalyse (wie Diskursanalyse, Einstellungserhebung) ein, erläutert die Ansätze verschiedener Disziplinen, die sich mit Sprachreflexion befassen (bspw. Spracheinstellungsforschung, Folk Linguistics, Sprachideologieforschung, Linguistische Sprachkritik) und stellt historisch und aktuell virulente Themen öffentlicher Sprach §15§reflexion (z.B. Sprache und Nation, Sprache und Gerechtigkeit, Sprachreinheit, Sprachkompetenz und Medien) sowie sprachwissenschaftliche Einschätzungen dazu vor.§§ §07§§Clear and concisely written, this series provides comprehensive insight into linguistic interrelationships. Each volume addresses a different linguistic phenomenon, rather than being devoted to a specific subfield. Beyond providing systematic descriptions, the series addresses historical as well as social language configurations, normative public opinion, and the significance of linguistic phenomena in key domains of knowledge and human activity.§ §01§Gerd Antos, Universität Halle; Thomas Niehr, Universität Aachen; Jürgen Spitzmüller, Universität Wien, Österreich.