Konfessionelle Identität und ökumenische Prozesse : Analysen zum interkonfessionellen Diskurs des Christentums (Theologische Bibliothek Töpelmann 168) (2014. X, 374 S. 230 mm)

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Theologische Bibliothek Töpelmann is dedicated to scholarship in systematic theology and philosophy of religion. The series is open to all scholarly fields that address any aspect of systematic theology in a broad sense. This includes research on questions of dogmatics, ethics, history of theology in all epochs, philosophical approaches to theology and religion as well as projects that combine biblical studies with theological issues. The name of the series recalls the heritage of the influential publisher Alfred Töpelmann (1867-1954).

§15§§Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um einen Beitrag zur ökumenischen Hermeneutik. Die Frage lautet, ob die Betonung konfessioneller Identität das Ziel christlicher Einheit eher unterläuft oder aber fruchtbare Wege interkonfessioneller Verständigung eröffnet. Es wird dafür argumentiert, dass angesichts der für die Ökumene konstitutiven Spannung von Identität und Differenz nur ein starker Identitätsbegriff, der kulturwissenschaftlich fundiert und theologisch reflektiert ist, zu erhellen vermag, wie konfessionelle Identität in ökumenischen Prozessen problematisiert und durch die ökumenische Arbeit weiterentwickelt werden kann. §Zwei Analysen zum lutherisch-katholischen Rechtfertigungsdiskurs sowie zur ökumenischen Arbeit der Pfingstbewegung zeigen exemplarisch, dass jeder ökumenische Diskurs durch eine Identitätsdynamik mit ähnlichem Grundmuster bedingt ist. Es gilt: Einerseits ist konfessionelle Identität für ökumenische Prozesse die Voraussetzung. Andererseits §15§ bildet sie sich im Prozess überhaupt erst aus, weshalb jeder ökumenische Diskurs zugleich rückwirkend als ein konfessioneller Identitätsdiskurs verstanden werden muss. Der Erfolg der Ökumene hängt von einem dynamisierten Begriff konfessioneller Identität ab.§ §12§"Insgesamt ist diese Dissertaionschrift gut lesbar; die Vfn. versteckt sich nicht hinter unnötigen Fachausdrücken und spricht an vielen Stellen ein klares und eigenständiges Urteil aus. Sie leistet einen engagierten Beitrag zu der für die Ökumene so wichtigen nach der Identität [...]."§Jutta Koslowski in: Theologische Literaturzeitung 141,3/2016 §16§§How can ecumenism succeed and under what preconditions? Silke Dangel examines these questions by considering the conflicts between identity and difference in contemporary interdenominational dialogue. She shows that successful ecumenism depends upon a dynamic notion of identity. The ecumenical process in turn updates and modifies the nature of denominational identity.§ §01§§Silke Dangel, Theologische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.§

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