Die »Biblia Sacra - Derekh ha-Kodesh« des Elias Hutter : Eine sprachdidaktische, kultur- und editionsgeschichtliche Analyse (Arbeiten zur Kirchengeschichte)

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Die Publikation schlüsselt das Lebenswerk des Hebraisten Elias Hutter auf und ordnet es in den historischen Kontext ein.
Im späten 16. Jahrhundert wollte Hutter das Studium des Hebräischen revolutionieren. Getragen von der Idee, dass das biblische Hebräisch als göttliche Ursprache den Weg zur Einheit von Sprache und Religion aufzeigt, entwickelte er neue didaktische Methoden zur Vereinfachung des Hebräischstudiums. Am Anfang seines Wirkens steht die 1587 in Hamburg veröffentlichte \"Biblia Sacra - Derekh ha-Kodesh\". In dieser Edition der Hebräischen Bibel entwickelte er ein bis heute einzigartiges Druckbild, um die Morphologie des Hebräischen zu illustrieren. Weitere Arbeiten folgten, u.a. Lexika und Polyglotten, in denen Hutter das Sprachenstudium mit seiner These von der einheitsstiftenden göttlichen Ursprache verband. Sein Werk ist somit im Grenzbereich zwischen neuzeitlicher Sprachwissenschaft und religiöser Spekulation einzuordnen. Der historische Vergleich zeigt, dass er ein Vertreter der frühneuzeitlichen christlichen Hebraistik ist und kein \"Phantast\" seiner Zeit war.
Die Publikation führt nicht nur in Hutters Werk ein, sondern bietet zudem einen Überblick über Methoden und Konzeptionen der frühneuzeitlichen christlichen Hebraistik.

Arbeiten zur Kirchengeschichte first began publication in 1925 and can claim to be one of the most tradition-rich historical book series. It presents research on the history of Christian churches and dogmas through the ages but also publishes papers on related disciplines such as archeology, history of art and literary studies. One of the series leading features is its consistent striving to combine historical-methodical precision with systematic contextualization of each examined topic. In recent years the series has increasingly published studies on themes relating to the history of Christian culture and ideas, viewed within a methodically open perspective on the history of Christianity.

Die Publikation schlüsselt das Lebenswerk des Hebraisten Elias Hutter auf und ordnet es in den historischen Kontext ein. Im späten 16. Jahrhundert wollte Hutter das Studium des Hebräischen revolutionieren. Getragen von der Idee, dass das biblische Hebräisch als göttliche Ursprache den Weg zur Einheit von Sprache und Religion aufzeigt, entwickelte er neue didaktische Methoden zur Vereinfachung des Hebräischstudiums. Am Anfang seines Wirkens steht die 1587 in Hamburg veröffentlichte "Biblia Sacra - Derekh ha-Kodesh". In dieser Edition der Hebräischen Bibel entwickelte er ein bis heute einzigartiges Druckbild, um die Morphologie des Hebräischen zu illustrieren. Weitere Arbeiten folgten, u.a. Lexika und Polyglotten, in denen Hutter das Sprachenstudium mit seiner These von der einheitsstiftenden göttlichen Ursprache verband. Sein Werk ist somit im Grenzbereich zwischen neuzeitlicher Sprachwissenschaft und religiöser Spekulation einzuordnen. Der historische Vergleich zeigt, dass er ein Vertreter der frühneuzeitlichen christlichen Hebraistik ist und kein "Phantast" seiner Zeit war. Die Publikation führt nicht nur in Hutters Werk ein, sondern bietet zudem einen Überblick über Methoden und Konzeptionen der frühneuzeitlichen christlichen Hebraistik. Christoph Krasemann, Universität Greifswald.

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