Italienische Vergleichskonstruktionen : Dissertationsschrift (Linguistische Arbeiten 529) (2009. XII, 297 S. 240 mm)

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Eines der größten Probleme der syntaktischen Analyse von Vergleichskonstruktionen liegt darin, dass Komparator (z.B. dt. -er, it. più) und Standardmarker (z.B. dt. als, it. di) offensichtlich eine diskontinuierliche Einheit bilden. Die Erfassung dieser Diskontinuität beschäftigt seit Jahrzehnten die Forschung zu Vergleichskonstruktionen. Die vorliegende Untersuchung schlägt einerseits eine Einbettung der Einheit aus Komparator und Standardmarker in die Komplementposition des Restriktors vor. Andererseits wird die Linarisierung der Vergleichskonstruktion durch die Annahme weiterer Mechanismen erklärt, die durch die Verknüpfung der funktionalen Struktur und der Semantik des Restriktors motiviert sind. Diese werden im Rahmen des Sondenmodells des neueren Minimalismus formalisiert. Unterschiede in der Distribution der Komparatoren werden durch die Late Insertion der Distributed Morphology erfasst, wonach funktionale Elemente erst postsyntaktisch mit phonologischem Material versehen werden. Dadurch kann eine einheitliche syntaktische Analyse von Vergleichskonstruktionen vorgeschlagen werden, die keine konstruktionsspezifischen Annahmen benötigt.

§06§§Die Buchreihe Linguistische Arbeiten (LA) trägt wesentlich zur aktuellen linguistischen Theoriebildung im Bereich der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik bei. Veröffentlicht werden hochwertige Arbeiten, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten und die Entwicklung der Sprachwissenschaft, synchron oder diachron, empirisch oder theoretisch orientiert, vorantreiben.§ §15§§Eines der größten Probleme der syntaktischen Analyse von Vergleichskonstruktionen liegt darin, dass Komparator (z.B. dt. -er, it. più) und Standardmarker (z.B. dt. als, it. di) offensichtlich eine diskontinuierliche Einheit bilden. Die Erfassung dieser Diskontinuität beschäftigt seit Jahrzehnten die Forschung zu Vergleichskonstruktionen. Die vorliegende Untersuchung schlägt einerseits eine Einbettung der Einheit aus Komparator und Standardmarker in die Komplementposition des Restriktors vor. Andererseits wird die Linarisierung der Vergleichskonstruktion durch die Annahme weiterer Mechanismen erklärt, die durch die Verknüpfung der funktionalen Struktur und der Semantik des Restriktors motiviert sind. Diese werden im Rahmen des Sondenmodells des neueren Minimalismus formalisiert. Unterschiede in der Distribution der Komparatoren werden durch die Late Insertion der Distributed Morphology erfasst, wonach funktionale Elemente erst postsyntaktisch mit phonologischem Material versehe §15§n werden. Dadurch kann eine einheitliche syntaktische Analyse von Vergleichskonstruktionen vorgeschlagen werden, die keine konstruktionsspezifischen Annahmen benötigt.§ §07§§The book series Linguistische Arbeiten (LA) publishes high-quality work in linguistics that addresses current issues in synchrony and diachrony, theoretically or empirically oriented.§ §§ §16§§Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.§

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