Römisch-germanische Begegnung in der späten Republik und frühen Kaiserzeit : Voraussetzungen - Konfrontationen - Wirkungen. Gesammelte Studien (Beiträge zur Altertumskunde)

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Studien zur römischen Germanenpolitik aus vier Jahrzehnten fügen sich zu einem Gesamtbild römisch-germanischer Begegnung vom Kimbernzug bis zur frühen Kaiserzeit zusammen. Vor dem zeitgenössischen römischen Erfahrungs- und Verständnishintergrund und im Hinblick auf die antike und nachantike Wirkungsgeschichte der Vorgänge wird die römische Expansion nach Mitteleuropa auf ihre politischen Ziele, strategischen Möglichkeiten und historischen Ergebnisse hin untersucht. Schwerpunkte bilden die Auseinandersetzung mit den Kimbern, die römische Okkupation des Landes zwischen Rhein und Elbe, die Beurteilung des Arminius der Varusschlacht sowie die Einschätzung des römischen Verhältnisses zu Germanien bei der Aufgabe der Offensivfeldzüge unter Tiberius und danach. Dabei verbindet sich die Analyse der Ereignisgeschichte mit der Interpretation des römischen Germanenbildes und seiner folgenreichen Rezeption in der Neuzeit. Die Einleitung stellt dem volksgeschichtlichen Modell einer konstanten romanisch-germanischen Konfrontation eine Konzeption der germanischen Geschichte entgegen, die die relative Einheit der mitteleuropäischen Stammeswelt als Einflussbereich des römischen Imperiums betont.

Studien zur römischen Germanenpolitik aus vier Jahrzehnten fügen sich zu einem Gesamtbild römisch-germanischer Begegnung vom Kimbernzug bis zur frühen Kaiserzeit zusammen. Vor dem zeitgenössischen römischen Erfahrungs- und Verständnishintergrund und im Hinblick auf die antike und nachantike Wirkungsgeschichte der Vorgänge wird die römische Expansion nach Mitteleuropa auf ihre politischen Ziele, strategischen Möglichkeiten und historischen Ergebnisse hin untersucht. Schwerpunkte bilden die Auseinandersetzung mit den Kimbern, die römische Okkupation des Landes zwischen Rhein und Elbe, die Beurteilung des Arminius der Varusschlacht sowie die Einschätzung des römischen Verhältnisses zu Germanien bei der Aufgabe der Offensivfeldzüge unter Tiberius und danach. Dabei verbindet sich die Analyse der Ereignisgeschichte mit der Interpretation des römischen Germanenbildes und seiner folgenreichen Rezeption in der Neuzeit. Die Einleitung stellt dem volksgeschichtlichen Modell einer konstanten romanisch-germanischen Konfrontation eine Konzeption der germanischen Geschichte entgegen, die die relative Einheit der mitteleuropäischen Stammeswelt als Einflussbereich des römischen Imperiums betont.

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