In der wissenschaftlichen wie politischen Debatte wird betont, dass überfachliche Kompetenzen in einer komplexen Arbeitswelt stetig an Bedeutung gewinnen. Vor dem Hintergrund der mit vagen Begriffen geführten Diskussion ist zu fragen, welcher Stellenwert spezifischen überfachlichen Kompetenzen in Personalauswahlen in der öffentlichen Verwaltung zugeschrieben wird. Ein Choice Experiment zeigt, dass insbesondere eine hohe Teamkompetenz positiv bewertet wird, während etwa eine starke Digitalkompetenz kaum relevant ist. Einleitung.- Theoretische Annäherung an Personalauswahlentscheidungen.- Methodik: Die Untersuchung von Personalauswahlen als "ill-structured problem.- Personal in der öffentlichen Verwaltung.- Datenerhebung im erweiterten Choice Experiment.- Analysen und Diskussion.- Fazit. Die AutorinStefanie Vedder ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Public Management der Universität Kassel. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit Entscheidungsmustern bei Personalauswahlen in der öffentlichen Verwaltung sowie mit dem Einfluss von Reformen auf Verwaltungshandeln.